The Witcher 3: Wild Hunt - Grafik Downgrade, Slawische Geschichte, Interview, Reinfall?

In den letzten Wochen fing für viele Schule (Bayern & Baden-Württemberg) oder Studium wieder an. Deshalb präsentieren wir in dieser News gesammelt ein paar wichtige Meldungen seit dem 7. Oktober.

An diesem Tag veröffentlichte play3.de einen Artikel zu dem von der Community befürchteten Grafik Downgrade von The Witcher 3: Wild Hunt, nachdem das Fell eines Wolfes geringer aufgelöst gewesen war, als in vorherigen Trailern. Marcin Momot, der Community Manager von CD Projekt Red meinte dazu: "Bitte bedenkt, dass sich das Spiel noch in der Produktion befindet. An bestimmten Dingen wird noch gearbeitet. Die finale Version des Spiels wird besser aussehen als das was in den letzten Screenshots zu sehen war – egal auf welcher Plattform.” Das Wichtigste sei, dass das Spiel wunderschön aussehen werde, wenn die Arbeiten abgeschlossen seien. Es solle auf jeden Fall keinen Downgrade geben.

Am 8. Oktober veröffentlichte Examiner ein kurzes Interview mit Michael Krzemiński, dem Senior Art Producer von CD Projekt RED. Darin gab er zu, dass man sich von der slawischen Kultur inspirieren lässt. Dabei nutzen sie slawische Geschichten, besuchten Museen und Orte mit Geschichte, um sich inspirieren zu lassen. Bestimmte Orte hätten sie nicht nachgebaut, da es nie darum gegangen wäre, aber eine eigene Herangehensweise entwickelt.

Examiner sprach am 9. Oktober mit Michał Krzemiński über die Größe der Spielwelt. Die soll so groß sein, dass man sie nicht zu Fuß versuchen sollte zu durchqueren. Selbst auf dem Pferderücken soll es Stunden dauern. Die Welt von The Witcher 3 soll schließlich 35 mal größer sein, als die seines Vorgängers Witcher 2. Des Weiteren sprachen sie über die Individualisierung innerhalb des Spieles. So soll man die Möglichkeit haben, unterschiedlichste einzelne Gegenstände aufzuwerten und sich damit die Ausrüstung auf die ganz eigene Art des Spielens anzupassen. Aber nicht nur die Ausrüstung: wie in den vorherigen Witcher-Teilen ist das verteilen der Skill-Points auch ein Weg, sich seinen eigenen individuellen Geralt von Riva zu formen.

Auch am 9. Oktober veröffentlichte Gamespot eine News zu einem scheinbaren Insider, der im bekannten NeoGAF-Forum für gehörig Wirbel sorgte. Er behauptete, dass es sich bei The Witcher 3 um eine PR-Blase handle und sich das Spiel seit mehr als einem Jahr in der sogenannten Crunchtime, der finalen Phase der Spieleentwicklungen stecke. Die gezeigten Szenen in Trailern und Screenshots sollten aber spielerisch und technisch nicht möglich sein. Der Communication Executive von CD Projekt Michal Platkow-Gilewski nahm dazu Stellung und meinte, dass normalerweise keine Gerüchte von ihnen kommentiert werden würden. Schon gar nicht, wenn das Wort eines Anonymen gegen das von CD Projekt stehe. Um Zweifel auszuräumen soll man einfach das 35-minütige Gameplayvideo ansehen oder Reaktionen von Spielern öffentlicher Previews auf gamescom, ComicCon oder E3 lesen. Nicht Stellung bezog CD dagegen auf den Vorwurf, dass The Witcher 3 sich seit einem Jahr im finalen Entwicklungsstand feststecken würde.

Bis 24. Februar 2015 müssen wir noch ausharren. Dann sollten wir spätestens erfahren, ob die Anschuldigen vielleicht berechtigt oder blanker Unsinn waren.